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Günter-Thiele-Preis 2011 für Arbeiten über das 'professionelle Bauchgefühl' von Kommunikationsexperten und Finanzkommunikation 2.0
Alexander Klepel und Melanie Gerasch heißen die Günter-Thiele-Preisträger 2011. Alexander Klepel erhält den Preis in der Kategorie „Master- und Magisterarbeiten“ für seine Beobachtungsstudie zum „sechsten Sinn“ von Kommunikationsexperten. Die Bachelorarbeit von Melanie Gerasch liefert aktuelle Einblicke in die Finanzkommunikation im Web 2.0.
Die Jury würdigte dieses Jahr zwei Arbeiten, die sich durch exzellente empirische Analysen auszeichnen. Der Jury-Vorsitzende Professor Günter Bentele begründete die Entscheidung mit den Worten: "Herr Klepel hat in seiner Arbeit das 'Bauchgefühl von Kommunikationsexperten' mit einer innovativ-wissenschaftlichen Methode untersucht und sichtbar gemacht. Diese mutige Leistung möchten wir honorieren. Frau Geraschs Arbeit besticht durch die Gesamtanlage und die außerordentliche Qualität der empirischen Untersuchung."
Die Preisträger werden ihre Urkunden am 07. Februar 2012 im Rahmen der feierlichen Zeugnisverleihung entgegennehmen. Magister-Preisträger Alexander Klepel: "In die 'kognitiven Karten' einiger der renommiertesten deutschen PR-Profis schauen zu dürfen, war eine hochspannende Erfahrung. Umso mehr freut es mich, dass sich auch die Jurymitglieder auf das 'Gedankenexperiment' eingelassen haben." Bachelor-Preisträgerin Melanie Gerasch betonte: "Mehr und mehr börsennotierte Unternehmen erweitern ihre Finanzkommunikation durch Web 2.0-Anwendungen. Die neuen Kommunikationswege zur financial community fördern nicht nur eine Dialogorientierung, sie verlangen sie nahezu."
Der Günter-Thiele-Preis wird von der Stiftung zur Förderung der PR-Wissenschaft an der Universität Leipzig verliehen, um exzellente studentische Abschlussarbeiten im Themenbereich Public Relations und Kommunikationsmanagement zu prämieren. Ziel ist es, einen Anreiz zu wissenschaftlich-konzeptioneller Höchstleistung sowie zu innovativer und reflektierter Auseinandersetzung mit dem genannten Themenkreis zu schaffen. Der jährlich zu vergebende Preis trägt den Namen des maßgeblichen Gründers der Stiftung, Dr. h.c. Günter F. Thiele. Er ist mit 600 Euro (Master-, Magisterarbeiten) respektive 400 Euro (Bachelor-Arbeiten) dotiert. Weitere Jury-Mitglieder sind Prof. Dr. Bernd Schuppener und Christine Wohlgemuth.
Foto Alexander Klepel, Foto Melanie Gerasch



