Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft

Lehre

Sommersemester 2019

B.A. KMW:

06-005-1002-1 Basismodul II

Vorlesung

Kommunikations- und Mediengeschichte der Moderne: Von der Entfesselung der Massenpresse zur digitalen Revolution

Donnerstag, 13-15 Uhr, wöchentlich Beginn: 02.05.2019 (HS 5)

Kommentar:

Die Vorlesung diskutiert die Entwicklung und den Wandel von Kommunikation und Medien seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart von Digitalisierung, Internet und sozialen Medien und erörtert deren Relevanz für Gesellschaft, Politik und Kultur. Die „Entfesselung“ der Massenpresse um 1900 eröffnet ein „Jahrhundert der Massenmedien“, das Menschen wie in keinem Jahrhundert zuvor mediale Partizipation und Zugang zu Medien ermöglicht und in dessen Verlauf sich ein massenmediales Ensemble von Fernsehen, Film, Presse und Radio herausbildet, das die Welt fundamental medial „verwandelt“ hat. Medien aller Art flechten sich einerseits in den Alltag und die Lebenswelt der Menschen ein und spielen andererseits eine immer einflussreichere Rolle für gesellschaftliche, politische und soziokulturelle Prozesse, stellen Öffentlichkeit her und sind ein Motor der Globalisierung. In diesem Sinne werden in der Vorlesung entlang der exemplarischen Darstellung und Veranschaulichung wichtiger historischer Entwicklungen und Stationen der Kommunikations- und Mediengeschichte der Moderne zugleich übergreifend wirkende Faktoren, Folgen, Kontexte und Strukturen von Medienwandel herausgearbeitet und reflektiert.


Einführende Literatur:
Frank Bösch: Mediengeschichte. Vom asiatischen Buchdruck zum Fernsehen. Frankfurt/Main 2011.