Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft

Profil

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Professur für Kommunikationswissenschaft betrachten den Fokus des Instituts - den Wandel von Medien und Gesellschaft - von allem aus einer struktur- und prozessbezogenen Perspektive heraus. Wir interessieren uns für die Bedingungen, Regeln und Folgen von Kommunikation mit unterschiedlichen Graden von Öffentlichkeit und mittels verschiedener Medien. In Forschung, Lehre und durch Transfermaßnahmen beschäftigen wir uns sowohl theoretisch als auch empirisch mit  

  • den politischen, ökonomischen, rechtlichen, kulturellen und technischen Rahmenbedingungen von Kommunikations- und Medienstrukturen,
  • dem Wandel dieser Strukturen angesichts der Digitalisierung, Konvergenz und Ökonomisierung medialer Kommunikation,
  • den Möglichkeiten ihrer Gestaltung, sei es durch staatliche Regulierung als auch Formen von Governance (etwa seitens privater oder zivilgesellschaftlicher Organisationen),
  • den Folgen dieses Wandels, wie etwa Veränderungen in Organisationen (v.a. der Politik, der Medien selbst oder der Wissenschaft) sowie gesellschaftlicher Prozesse (wie der Willensbildung in demokratischen Öffentlichkeiten),
  • der Analyse und Entwicklung von Normen zur Beurteilung und Gestaltung von Kommunikationsstrukturen und -prozessen,
  • der Förderung von Kommunikationsstrukturen und -prozessen, die der gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland und anderen Ländern dienen

Mit unserer sozialwissenschaftlichen Perspektive auf die strukturellen Bedingungen, den Wandel und die gesellschaftlichen Folgen von medialer, öffentlicher und persönlicher Kommunikation entwickeln wir Schnittstellen zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Soziologie, Politikwissenschaft, Ökonomie, (Sozial-)Psychologie, Ethik, den Kulturwissenschaften und dem Medienrecht.