Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft

Profil

Kommunikationswissenschaft

Im Fokus der Professur für Kommunikationswissenschaft stehen Theorien und Methoden zur Erforschung des Strukturwandels von Medien und Kommunikation im 21. Jahrhundert. Wir analysieren theoretisch und empirisch Kommunikations- und Mediensysteme und ihre Regulierung, die Kommunikation von Organisationen (vor allem im Bereich politischer Kommunikation) sowie soziologische und normative Aspekte des Wandels von Kommunikation.

Mit unserer sozialwissenschaftlichen Perspektive auf die Bedingungen, Bedeutungen und Folgen von medialer, öffentlicher und interpersonaler Kommunikation entwickeln wir Schnittstellen zu anderen wissenschaftlichen Disziplinen wie der Soziologie, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft, Psychologie, Ethik und dem Medienrecht.

 

Kommunikationsgeschichte

Die Kommunikationsgeschichte in Leipzig fragt nach den Effekten von Medien in der Gesellschaft und ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Öffentlichkeiten seit dem 18. Jahrhundert. Sie legt einen breiten Medienbegriff zu Grunde, der neben Presse, Rundfunk, Film und Fernsehen auch die „vergessenen Massenmedien“  wie Theater und Buch und „kleine Medien“ wie Plakate, Postkarten, Schallplatten und Demonstrationen einschließt. Dabei wird konsequent vom Publikum her gedacht, so dass immer der Medienverbund als Ganzes in den Blick kommt und populäre Medienangebote im Vordergrund stehen.

In den Seminaren und Vorlesungen diskutieren wir den Zusammenhang von Gesellschaft und Medien, also die Eingriffe der Politik – Zensur und Propaganda, Medienpolitik und Öffentlichkeitsarbeit - aber vor allem die Auswirkungen, die Medien auf Politik, Gesellschaft und unser Bild von der Welt haben.