Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft

Leistungsnachweise

...auch Scheine genannt... müssen Sie erwerben, um nachzuweisen, dass Sie in diversen Lehrveranstaltungen Leistungen erbracht haben. Sie müssen für die Zulassung zur Zwischen- bzw. Abschlussprüfung (je nach Studiengang) eine bestimmte Anzahl von Leistungsnachweisen vorlegen. Manche Leistungsnachweise können auch als klausurersetzende Leistungen anerkannt werden.

Welche Leistungsscheine machen?

  • Machen Sie sich mit der für Sie geltenden Studienordnung und den in Ihren Haupt- und Nebenfächern geltenden Leistungsanforderungen vertraut, damit Sie rechtzeitig wissen, welche Scheine Ihnen für die Prüfung noch fehlen.
  • Studienordnungen können Sie in der Regel im Prüfungsamt erhalten.
  • Knappe Zusammenfassungen über Leistungsanforderungen und obligate Semesterwochenstunden finden Sie auch im Anfangsteil des kommentierten Vorlesungsverzeichnisses.

Kriterien für Leistungsnachweise

  • Einheitliche Kriterien für Leistungsnachweise gibt es nicht - und es kann sie aufgrund der Unterschiedlichen Seminarformen (theoretische vs. praktische Seminare, Übungen, Projektseminare etc.) auch nicht geben. Dennoch gibt es bestimmte Mindestanforderungen, die für den Scheinerwerb erfüllt werden müssen.
  • Neben den inhaltlichen Qualitätskriterien (insbesondere sachliche Richtigkeit, theoretische Fundierung, kommunikationswissenschaftliche Fragestellung) legen wir besonderen Wert auf methodische Aspekte (z.B. schlüssige Gliederung und Argumentation, genutzte Literatur, quellenkritischer Umgang mit der Fachliteratur, korrekte Zitier- und Bibliographierweise) und auf die korrekte formale Gestaltung (z.B. Titelblatt, Paginierung, Inhaltsverzeichnis, Orthographie und Interpunktion).
  • Für einen benoteten Schein müssen Sie stets eine eigenständige, in Art und Umfang angemessene Leistung erbringen, die in der Regel aus (mindestens) einer längeren schriftlichen Arbeit besteht (oft in Kombination mit mündlichen Leistungen, z.B. Referat).
  • Machen Sie sich zu Beginn des Semesters mit den Leistungsanforderungen in den Seminaren vertraut, die Sie besuchen wollen, damit Sie ihren Arbeitsaufwand planen und einteilen können. Erfahrungsgemäß werden schriftliche Hausarbeiten, die nicht spätestens zum Beginn des nächsten Semesters fertig gestellt sind, auch danach nicht mehr fertig. Außerdem werden verspätet eingereichte Hausarbeiten in der Regel nicht angenommen.
  • In Plagiatsfällen (sowohl Hausarbeiten als auch Magisterarbeiten) wird der Magisterprüfungsausschuss angerufen und es erfolgen ggf. Sanktionen.