Hinweise für Abschluss- und Forschungsarbeiten an der Juniorprofessur für Digitale Medienkultur

 

Allgemeine Vorbemerkung
Für die Erstellung von Haus-, Forschungs- und Abschlussarbeiten ist der Leitfaden für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten an der Juniorprofessur für Digitale Medienkultur zu berücksichtigen.

 

Themen für Forschungs- und Masterarbeiten im akademischen Jahr 2017/18:

Arbeiten können zu einem selbstgewählten Thema oder auch zu einem der nachstehenden Themenfelder verfasst werden. Die Themenvorstellung erfolgt durch Vorlage eines Exposés.

1. Social TV: Aktuelle Entwicklungen und Tendenzen

2. Participatory Television Audience: Formen und Strategien der Zuschauer*innen-Bindung an Fernsehinhalte durch Soziale Medien

3. Netflix, Amazon und die Transformation des Plattformfernsehens

4. Web-Dokus und Reportagen für Soziale Medien: Eine Beispielanalyse der Strategien und Content-Formate von Y-Kollektiv auf Facebook 

5. Partizipative Produktion: User-Generated Content (UGC) und Prosumentenkulturen in der Networked Information Economy

6. Independent Audio Podcasting: Explorative Untersuchung partizipativ-auditiver Medienformen im Netz

7. Hass und Hetze im Netz: Hate Speech als Ausdruck einer Kommunikationskultur der Intoleranz in Sozialen Medien

8. Kommunikation in Sozialen Medien: Zur digitalen Diskursfertigkeit von Facebook und Twitter

 

Themen für Bachelorarbeiten im akademischen Jahr 2017/18:

Anträge auf Betreuung von Bachelorarbeiten zu nachstehenden Themen erfolgen über das allgemeine Bewerbungsverfahren des IfKMW.

1. Neue Formen des Social TV: Aktuelle Entwicklungen zur Konvergenz von Fernsehen, Internet und Social Media
Die Arbeit untersucht anhand eines ausgewählten Beispiels (z.B. funk oder Twitch) gegenwärtige Verbindungen bzw. strukturelle Zusammenschlüsse von Fernsehen, Internet und Social Media. Die theoretische Basis und das methodische Vorgehen werden im ersten Betreuungsgespräch festgelegt.  

2. Plattformfernsehen: Netflix und digitale Serienkultur
Die Arbeit reflektiert aktuelle Veränderungen in der Fernsehserienlandschaft durch neue Akteure wie den Streamingdienst Netflix. In Auseinandersetzung mit Diskursen zu Medienkonvergenz, Streaming, Post Television und Medienwandel der Fernsehserie soll eine für die Arbeit basale Synopse erstellt werden. Darauf aufbauend ist eine medienwissenschaftlich reflektierte Definition und Beschreibung des Konzeptes „Plattformfernsehen“ vorzunehmen. Die theoretische Basis und das methodische Vorgehen werden im ersten Betreuungsgespräch festgelegt. 

3. Partizipative Produktionskultur: Zur Konvergenz von Producer-Generated Content (PGC) und User-Generated Content (UGC)
Die Arbeit untersucht anhand eines ausgewählten Beispiels (z.B. Fernsehserie oder Computerspiel) das Verhältnis von Producer-Generated Content (PGC) und User-Generated Content (UGC) hinsichtlich der damit verbundenen Auswirkungen auf Produktions- und Wertschöpfungsprozesse. Dabei sind in einem ersten Schritt die für die Arbeit basalen Definitionen von PGC und UGC vorzugeben, um in einem zweiten Schritt eine Definition und Beschreibung von „Partizipativer Produktionskultur“ zu erstellen, innerhalb dieser das ausgewählte Fallbeispiel analysiert wird. Die theoretische Basis und das methodische Vorgehen werden im ersten Betreuungsge-spräch festgelegt. 

4. Social Media im Radiojournalismus
Die Arbeit untersucht anhand eines ausgewählten Social Media Features (z.B. Facebook Live) Formen und Dynamiken der Verbindung von Radio(journalismus), Internet und Social Media. Untersuchungskontext ist das Lokalradio der Universität Leipzig mephisto 97.6. Die theoretische Basis und das methodische Vorgehen werden im ersten Betreuungsgespräch festgelegt. Die Zweitbegutachtung der Arbeit erfolgt durch Sven Knobloch oder Peter Komarowski.

Freie Themenwahl
5. bis 7. Thema nach Wahl der Studierenden