FAQ

Frequently Asked Questions für Neubewerber

Welche praktischen Fortbildungsmöglichkeiten bieten sich dem KMW-Studenten neben der theoretischen Ausbildung an der Universität?

Es gibt ein breit gefächertes Angebot. Soziale Kompetenzen kann man im Fachschaftsrat des IfKMW oder im StudentinnenRat der Universität Leipzig unter Beweis stellen. Fachliche Kompetenz kann sich auch durch die Mitarbeit beim Lokalradiosender mephisto 97.6 aneignen. Beim LPRS e.V. oder Lisa e.V. kann man seine Marketing und Kommunikationsfähigkeiten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations austesten. Für angehende Journalisten bieten das Studenten-Magazin „Akademisches Viertel“ beim Leipzig Fernsehen, die  Internetfernsehplattform Leipziger Studenten NetTV,  sowie die Online-Magazine UNCOVER.

Was ist Workload?

Die neuen Studiengänge sind nach dem (durchschnittlichen) Arbeitsaufwand für Studierende aufgebaut. Alle Module weisen einen Arbeitsaufwand von 10 Leistungspunkten (LP) auf: Ein Leistungspunkt entspricht ungefähr 30 Stunden Studium (Präsenz- und Selbststudium, also Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen und Prüfungen). Bei bestandener Modulprüfung werden also 10 LP und die Note bestätigt.

Wie hoch ist der NC?

Der uniinterne numerus clausus (NC) steht nicht vor dem alljährlichen Bewerbungsverfahren fest. Er wird im Zuge des Auswahlverfahrens erst ermittelt. Einsehbar ist daher nur der NC des Vorjahres. Numerus Clausus WS 10/11

Wer kann mir bei auftretenden Fragen helfen?

Der Fachschaftsrat (FaRa) ist der Vertreter aller Studierenden des Institutes für Kommunikations- und Medienwissenschaft.  Besonders wichtig ist ihm die Kommunikation mit den Studierenden des Institutes. Der FaRa steht gern mit Rat und Tat zur Seite.

Was ist ein Modul?

Ein Modul ist eine Lerneinheit. Es besteht in der Regel aus drei Lehrveranstaltungen, z.B. zwei Vorlesungen und einem Seminar, die idealerweise thematisch miteinander korrespondieren. Um ein Modul zu bestehen und die entsprechenden Leistungspunkte (LP) zu erhalten, müssen alle Prüfungsbedingungen erfüllt sein, z.B. eine bestandene Klausur (Stoff der beiden Vorlesungen) und eine bestandene Hausarbeit (im Seminar).

Wie viele Module muss ich pro Semester belegen?

Um den Abschluss in der Regelstudienzeit zu erreichen, sollten drei Module je Semester erfolgreich absolviert werden.

Was sind Leistungspunkte/ Creditpoints (LP)?

Leistungspunkte geben den studentischen Arbeitsaufwand an. Je bestandenem Modul (mit drei Veranstaltungen) gibt es in der Regel 10 Leistungspunkte. Mit 30 LP (= drei Module) im Semester erreicht man so die erforderliche Summe bis zum Abschluss. Sobald man ein Modul bestanden hat, bekommt man alle LP.

Bsp:
B.A. KMW – 180 LP (6 Semester Regelstudienzeit)
3 Module (á 10 LP) pro Semester  =  18 Module   =  180 LP

Was sind Semesterwochenstunden (SWS)?

Semesterwochenstunden (SWS) bezeichnen die wöchentliche Stundenanzahl einer Lehrveranstaltung während der Vorlesungszeit eines Semesters.

Dabei gilt: 1 SWS = 45 Min. (i.d.R. umfasst eine Lehrveranstaltung  2 SWS).

Was ist das Kernfach (KF)?

Das Kernfach bezeichnet die Disziplin, für die sich die Studierenden zu Beginn ihres Studiums einschreiben. In diesem Fach wird später auch die Abschlussarbeit geschrieben.

Was ist der Wahlbereich (WB)?

Der Wahlbereich dient zur fachlichen Auseinandersetzung mit anderen Themen als denen des Kernfachs. Valide Informationen über das WB-Angebot im jeweiligen Semester, erteilt zum jetzigen Zeitpunkt die so genannte Wahlbereichsbroschüre.

Was sind Schlüsselqualifikationen (SQ)?

Schlüsselqualifikationen dienen dem Erwerb „transdisziplinärer Kenntnisse“. Dies bedeutet, dass man sich in einer weiteren Fachrichtung, neben KF und WB, bildet. Sie sollen Vorteile beim Berufseinstieg verschaffen.

Es müssen zwei Schlüsselqualifikationsmodule im Lauf des B.A. KMW absolviert werden. Zu unterscheiden sind die „fakultätsinterne SQ“ und die „fakultätsübergreifende SQ“.

Für die interne SQ bietet zum jetzigen Zeitpunkt das Institut für Logik und Wissenschaftstheorie (Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie) ein Modul an. Die übergreifenden SQ speisen sich aus einem gesamtuniversitären Angebot, dieses ist zum jetzigen Zeitpunkt für das jeweilige Semester in der SQ-Broschüre einzusehen.

Was sind Studien- und Prüfungsordnungen?

Studien- und Prüfungsordnungen regeln den gesamten Ablauf des Studiums. Sie legen sowohl den Workload und Pflichtmodule als auch Prüfungsmodalitäten wie Anzahl von Versuchen oder Korrekturzeiten der Dozenten fest.

Was macht der Prüfungsausschuss und wer ist drin?

Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnungen eingehalten werden und gibt Anregungen zur Reform der Prüfungs- und Studienordnung. Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn die Sitzung ordnungsgemäß einberufen wurde und die Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, der Abnahme von Prüfungsleistungen beizuwohnen. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses unterliegen der Amtsverschwiegenheit.

Der Prüfungssauschuss nimmt auf Antrag die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen vor, wenn Studierende den Studiengang wechseln wollen und in Fächern in ein höheres Fachsemester eingestuft werden wollen.

Zur Übersicht der Prüfungsausschüsse

Wo kann ich mich vorab über Wahlmodule informieren?

Jede Fakultät hat ihre eigene Homepage. Gegebenfalls gibt es dort Informationen zu Professoren, Dozenten und Lehrveranstaltungen.

Eine genauere Übersicht bietet dann die Wahlbereichsbroschüre, die Informationen über Inhalte und Anforderungen des Wahlmoduls enthält.

Sämtliche Fakultäten findet ihr hier.

Was heißt c.t. und s.t.?

Diese beiden Abkürzungen entstammen dem Lateinischen und sind eine alternative Darstellungsart der Uhrzeit: c.t. steht für cum tempore und s.t. für sin tempore. Eine Vorlesung die mit 9 Uhr c.t angegeben ist, beginnt dann tatsächlich erst um 9.15 Uhr. Wenn 9.00 Uhr s.t. angegeben ist, dann beginnt die Vorlesung pünktlich um 9.00 Uhr.

Wichtig für Neubewerber, die diese Begriffe noch nie gehört haben, ist die Bedeutung bei der Wahl von Schlüsselqualifikationen und Wahlbereichen. Wenn der gewünschte Kurs z.B. um 13.00 Uhr endet und der Nächste um 13.00 Uhr beginnt, liegt aber genau am anderen Ende der Stadt, dann sollte das kein Hindernis darstellen. Meistens hat man aufgrund dieses Akademischen Viertels eine halbe Stunde Zeit um von A nach B zu kommen.

Ist eine Bewerbung für einen Diplom- oder Magisterstudiengang am Institut für KMW noch möglich?

Nein. Alle Diplom- und Magisterstudiengänge haben das letzte Mal im Wintersemester 2005/2006 Studenten aufgenommen.

Welche Bachelor- und Masterstudiengänge werden ab wann vom Institut für KMW angeboten?

  • B.A. Kommunikations- und Medienwissenschaft
    (ab WS 2006/07)
  • M.A. Kommunikations- und Medienwissenschaft
    (ab WS 2009/10)
  • M.A. Journalistik (ab WS 2007/08)
  • M.A. Communication Management (ab WS 2007/08)
  • M.A. Hörfunk (ab WS 2007/08)

Link zur Übersichtsseite

Wann finden die Eignungsprüfungen für die Masterstudiengänge Journalistik, Communication Management und Hörfunk statt?

Da die Studiengänge im Wintersemester 2007/2008 starten, werden die Eignungsprüfungen im Frühjahr / Frühsommer 2007 stattfinden. Über das grundlegende Procedere geben bereits die Ordnungen zur Eignungsfeststellung, zu finden unter den Informationen zu den einzelnen Studiengängen (Link zu Übersichtsseite Studiengängen) Auskunft. Die genauen Termine und Bewerbungsanforderungen finden sich bei den Informationen zu Bewerbungen.

Einige Bereiche sind im Zuge der Hochschulreform (Umstellung auf Bachelor-/ Masterstudienstruktur) noch nicht endgültig geregelt. Diese betreffen vor allem folgende Punkte der Immatrikulation, der Einstufung und der Übergangsregelungen:

  • Anwendung eines Numerus Clausus auf die neuen Studiengänge (höchstwahrscheinlich der Fall);
  • Wechselmöglichkeit aus Altstudiengängen außerhalb der Universität Leipzig in auslaufende Altstudiengänge innerhalb der Universität Leipzig;
  • Wechselmöglichkeit zwischen auslaufenden Altstudiengängen innerhalb der Universität Leipzig;
  • Wechselmöglichkeiten in höhere Semester der anlaufenden BA-/MA-Studiengänge;
  • Wechselmöglichkeiten aus Altstudiengängen in BA-/MA-Studiengänge;
  • Übergangsregelungen zum Auslaufen der Altstudiengänge (Äquivalenzordnungen).

Wie kommen die Stundentafeln zustande?

Die Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie, zu der das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft gehört, hat sich auf ein einheitliches Prinzip der Vergabe von Anfangszeiten der Lehrveranstaltungen geeinigt (sog. Zeitfenster). Dieses System soll helfen, die Fächer an der Fakultät bzw. die wichtigsten Module pro Semester ohne Überschneidungen studieren zu können.

Wie sind die Jobchancen nach einem B.A.- und M.A.- Studium?

Den Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs bieten sich Berufseinsatzmöglichkeiten u.a. in Presse, Hörfunk, Fernsehen, Agenturen, Film, Medienberatung, Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Wissenschaft, Aus- und Fortbildung. Darüber hinaus berechtigt der Bachelorgrad zur Bewerbung um die Aufnahme in einen Masterstudiengang.

Wie soll das Studium geplant werden, welche Fächerkombination ist innerhalb des B.A. sinnvoll?

Der Bachelorstudiengang KMW ist für ein Studium nach “Baukastenprinzip” konzipiert. Neben dem Kernfach sollen die vielfältigen Möglichkeiten der Universität genutzt werden, um konzentriert und vielfältig Wissen zu erwerben. Für Fächerkombinationen gibt es - abgesehen von Grenzen, die die Kapazitäten der Studiengänge setzen - nur ein Prinzip: die Interessen der Studierenden.

Wie viele Module KMW sollen studiert werden?

Für den Bachelor KMW sind die Pflichtmodule (101-106 sowie 110/BA-Arbeit) das Minimalprogramm. Soll nach dem Bacholor-Studium ein Masterstudium angeschlossen werden, ist die Aufstockung mit den Wahlmodulen (107-109) zu empfehlen. Das betrifft vor allem Studierende, die an einer anderen Universität weiter studieren wollen. Bei diesen Universitäten gelten oft andere/höhere Voraussetzungen an den Bachelor als an der Universität Leipzig. Die sog. Masterfähigkeit kann an anderen Universitäten mit mehr LP definiert als an der Universität Leipzig (mindestens 70 LP im Kernfach KMW).

Was bedeutet die Einschreibung in die Module?

Die mit Unterschrift bestätigte Einschreibung in die Module ist zunächst eine feste Absichtserklärung, den erhaltenen Platz auch wahrzunehmen. Es ist zu beachten, dass damit ein Platz im Modul "blockiert" ist. Wer sich einschreibt und dann nicht an den Lehrveranstaltungen teilnimmt, nimmt den Mitstudierenden einen Platz weg. Die Einschreibung in die Module ist weiterhin die Anmeldung zur Modulprüfung. Wer im Modul eingeschrieben ist, wird automatisch als zu Prüfender betrachtet. Eine Abmeldung von der Modulprüfung ist daher erforderlich. Sie kann ohne Angabe von Gründen bis vier Wochen vor dem Prüfungstermin gegenüber dem Prüfungsausschuss erfolgen. Bei einer späteren Abmeldung ist die Angabe von Gründen zwingend erforderlich. Sie wird in der Regel nur akzeptier t, wenn die Gründe vom Studierenden nicht zu vertreten/verursacht sind.

Wie ist es mit dem Praktikum?

Das Praktikum (Modul 111) ist den Schlüsselqualifikationen zugeordnet und Teil des Studiums, also während des Studiums zu absolvieren. Praktika vor dem Studium werden in der Regel nicht angerechnet. Vor dem Praktikum sollte eine Absprache mit dem Prüfungsausschuss erfolgen. Der Ausschuss wird demnächst einen Verantwortlichen benennen, der Studierende bei diesbezüglichen Fragen berät und im Zweifelsfall über die Akzeptanz des Praktikums entscheidet.

Warum qualifiziert der B.A. KMW nicht automatisch für den Master Journalistik?

Um das für den Journalistenberuf hilfreiche Fachwissen sicherzustellen, werden Hochschulabschlüsse jenseits kommunikations-, medien- oder publizistikwissenschaftlicher Fachrichtungen bevorzugt. Das bedeutet nicht, dass der B.A. KMW von einem zukünftigen Studium der Journalistik ausschließt. Allerdings sollten Interessenten an diesem Studium möglichst viele Leistungspunkte in anderen Fächern “sammeln”. Darüber hinaus ist eine besondere Eignung nachzuweisen, die über ein Eignungsfeststellungsverfahren ermittelt wird.