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17.10.2018

Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit (nutriCARD) startet in zweite Förderphase – Stärkere Einbindung der Medienforschung

Das interdisziplinäre Verbundprojekt nutriCARD der Universitäten Jena, Halle und Leipzig sowie regionalen Praxispartnern startet diesen Herbst in die zweite Förderphase.

Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft arbeitet mit einer Forschergruppe unter der Leitung von Dr. Tobias D. Höhn im Bereich Ernährungskommunikation an mehreren Teilprojekten. Unter anderem stehen die Definition, die Status Quo-Ermittlung sowie die Erarbeitung von Qualitätskriterien im Ernährungsjournalismus im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus soll auf Kommunikationswegen von Ernährungsthemen auf Social Media Plattformen durch Foodblogger/innen und Influencer/innen liegen. Dabei wird an die bereits gewonnenen Erkenntnisse aus der ersten Förderphase (u.a. eine Online-Befragung junger Familien und eine Inhaltsanalyse zur Ernährungsberichterstattung in Printmedien) angeknüpft.

 

Zudem wird das nutriCARD-Communication-Office am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft angesiedelt. Es steuert die Medienarbeit aller drei in nutriCARD vertretenen Standorte, zwischen den Universitäten und ist Schnittstelle zur Deutschen Gesellschaft für Ernährung. 

 

Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Kompetenzcluster für Ernährung und kardiovaskuläre Gesundheit nutriCARD möchte die Gesundheit der Bevölkerung nachhaltig verbessern. Dafür arbeiten rund 40 Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen an der Entwicklung herzgesunder Lebensmittel und der Erforschung der Mechanismen ernährungs- und altersbedingter Erkrankungen. Durch Kommunikation und Verbraucherschulung soll das Ernährungswissen und -verhalten der Bevölkerung langfristig verbessert werden. Die zweite Förderphase läuft bis August 2021. Im Anschluss wird die Etablierung eines mitteldeutschen Zentrums für Ernährung und Prävention von Stoffwechselkrankheiten angestrebt. Weiterlesen

 

Mitarbeiter/innen: Stephanie Schlobach, Charmaine Voigt, Marcus Anhäuser, Dr. Tobias D. Höhn

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