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Aktuelle Meldungen des IfKMW

22.09.2008

Deutscher PR-Preis 2008 für Studentenprojekt

Große Freude bei der glanzvollen Gala mit 600 prominenten Gästen im Kurhaus Wiesbaden: Die von Leipziger Studenten in einem Praxisseminar erarbeitete PR-Konzeption "Mein neunter Oktober" wurde mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet.

Eva Siegmund, Christiane Spitzer, Jiaqi Liu, Tobias Firnhaber und Roland Stratz nahmen die zwei Kliogramm schwere Trophäe am Samstag abend von ARD-Moderatorin Anja Kohl und Ulrich Nies, Präsident der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG), entgegen.

Entstanden ist die Konzeption im Auftrag des Leipziger Stadt- und Standortmarketings im Sommer 2007 im Rahmen eines Praxisseminars der Abteilung Kommunikationsmanagement und Public Relations der Universität Leipzig. Die Zielsetzung lautete, zum Thema „Tag der Friedlichen Revolution – Leipzig, 9. Oktober 1989“ eine Kommunikationskampagne zu kreieren, die die Leipziger für den geschichtsträchtigen Tag begeisterte, emotionalisierte und zur Teilnahme an gemeinsamen Aktivitäten aktivierte.

Die Studenten schufen mit Unterstützung des Seminarleiters und Lehrbeauftragten Rüdiger W. Storim (Ströer Deutsche Städte Medien) daraufhin den Claim „Mein neunter Oktober“, der seitdem als Dach aller Kommunikationsaktivitäten zu diesem Thema dient. Unter anderem kamen Plakate, die auf mehr als 370 Flächen in Leipzig und im Umland warben, ein 100 Quadratmeter-Großposter, Flyer- und Direct- Marketing-Maßnahmen, Broschüren und Postkarten öffentlichkeitswirksam zum Einsatz. 

Bisheriger Höhepunkt war die „Nacht der Kerzen“ am 9. Oktober 2007 auf dem Nikolaikirchhof, bei der Tausende Leipziger mit Kerzen eine „’89“ illuminierten. Alle Aktivitäten leiten dramaturgisch auf das 20-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution am 9. Oktober 2009 hin. Hierzu plant das Stadtmarketing gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein Lichterfest.

Christian Führer, langjähriger Pfarrer der Nikolaikirche, sagte zu der Auszeichnung: "Mich berührt das Motiv immer wieder aus Neue, denn die mehreren tausend Kerzen im Herbst '89 wurden für mich zum Sinnbild des Wunders von Leipzig." Und Professor Günter Bentele würdigt die Leistung der Studierenden: "Wenn ich mir die Konkurrenz und die dahinter stehenden Budgetgrößen anschaue, finde ich den Gewinn umso bemerkenswerter."