Erläuterungen zur Einschreibung

Hinweis
Mit der Moduleinschreibung erfolgt die Anmeldung für die Module sowie die zugehörigen Modulprüfungen. Das Verfahren dient weiterhin dazu, die verfügbaren Plätze unter den Studierenden zu vergeben. Die gewählte Form der Zuteilung ist notwendig, da die individuelle Studiengestaltung keine Planung der benötigten Modulplätze erlaubt, vielmehr die Lehrkapazitäten mit den individuellen Studienwünschen in Einklang gebracht werden müssen.
Bitte beachten Sie, dass die Kernfacheinschreibung für Studierende des B.A. KMW ab Sommersemester 2012 per Windhundverfahren im ersten Schritt der Einschreibung stattfindet.
Schritt 1: Modulanmeldung (WB) / Einschreibung (KF)
Im ersten Schritt geben Sie Ihre Modulwünsche ab. Dafür ist ein Zeitraum von mehreren Tagen um den Beginn jeden Semesters vorgesehen.
Zu unterscheiden sind Module des KMW Institutes (Kernfachmodule aus dem Pflicht- oder Wahlbereich), Module aus dem Wahlbereich (WB) und Module aus dem fakultätsübergreifenden und fakultätsinternen Schlüsselqualifikationsbereich (SQ), für die die Einschreibung separat organisiert wird.
Die Plätze in den Modulen des KMW Institutes werden ab Sommersemester 2012 im Windhundverfahren vergeben. Konkret bedeutet dies: Während der Phase der Modulwunschabgabe werden nach dem Login alle KMW Module angezeigt für welche Plätze angeboten werden. Dieses Angebot variiert je nach aktuellem Fachsemester. Für die jeweils empfohlenen Pflichtmodule (Module 101, 102, 103, 104, 105 und 106) sind ausreichend Plätze vorhanden. Hier ermöglicht das Windhundverfahren ggf. eine freie Seminarwahl. Im KMW-Wahlbereich (Module 107, 108, 109, 113 115 und 116) ermöglicht eine frühe Anmeldung die Auswahl eines dieser Module.
Im Gegensatz dazu ist die Abgabe der Modulwünsche für die Module des Wahlbereichs und der Schlüsselqualifikationen zeitunabhängig, d. h. die Wünsche werden bis zum Ende dieser Phase gesammelt und die Plätze danach zugeteilt (siehe Schritt 2).
Die Einschreibung in die Kernfachmodule wird vom KMW Institut durchgeführt und findet online über das TOOL statt. Die Modulwunschabgabe für die WB- und fakultätsübergreifenden SQ-Module wird ebenfalls über das TOOL realisiert, zuständig sind jeweils die anbietenden Fächer/Institute. Die Einschreibung für das fakultätsinterne SQ-Modul "Rationales Argumentieren" im Sommersemester erfolgt ab Sommersemester 2012 im TOOL und wird durch das Institut für Philosophie organisiert. Alternativ wird seit Sommersemester 2011 ein Modul des Instituts für KMW als fakultätsinterne SQ angeboten, für welches Sie sich ebenfalls über das TOOL bewerben können.
Das TOOL ist eine Webanwendung, die von der Universität betreut wird und alle Angebote zusammenführt. Die Bedienung des TOOLs können Sie eigenständig vornehmen oder sich bei Fragen und Problemen an das KMW-Einschreibeteam im Institut (s. Sprechzeiten) wenden.
Schritt 2: Zuteilung (WB)
Nach Abschluss der Einschreibephase wird für den Wahlbereich ermittelt, wer welchen Modulplatz erhält. Für die Module, die von dem KMW Institut für die Kernfach-Studierenden angeboten werden, entfällt dieser Schritt ab Sommersemester 2012, da die Auswahl und Speicherung des Modulplatzes in Schritt 1 bereits die Anmeldung zum Modul und damit zur Modulprüfung darstellt.
Für die Zuteilung der WB und SQ-Module werden alle Modulwünsche zusammengeführt und die verfügbaren Plätze auf die Modulwünsche verteilt. Dies geschieht auf Basis einer Zufallsverteilung, um niemanden zu bevorzugen bzw. benachteiligen. Zuvor werden eventuelle Zugangskriterien geprüft bzw. Zuteilungsquoten angesetzt. Die Zuteilung wird durch die modulanbietenden Institute vorgenommen, dort sind auch die Zuteilungskriterien in Erfahrung zu bringen.
Die Ergebnisse der Zuteilung werden durch die Institute bzw. über das TOOL veröffentlicht.
Schritt 3a: Bestätigung (WB)
Zugeteilte Modulplätze im WB und SQ-Bereich müssen bestätigt werden, um sich abschließend für den jeweiligen Modulplatz einzuschreiben. Die Bestätigung ist gleichzeitig die verbindliche Anmeldung zur Modulabschlussprüfung (ggf. mehrere Prüfungsleistungen).
Die Bestätigung erfolgt je Modul entweder in den modulanbietenden Instituten/Fächern oder über das TOOL. Falls eine Bestätigung mittels Unterschrift gefordert wird, ist i.d.R. die Vorlage einer schriftlichen Immatrikulationsbescheinigung notwendig (die Uni-Card reicht nicht aus!). Bei einer Bestätigung über das TOOL genügt Ihr Login für die Authentifizierung. Bitte beachten Sie unbedingt die Bedingungen und Fristen zur Bestätigung der jeweiligen Institute/Fächer zu den einzelnen Modulen.
Hinweis: Sollten Sie ein Modul nicht mehr besuchen können, müssen Sie sich fristgerecht und schriftlich von der Modulabschlussprüfung beim zuständigen Prüfungsamt abmelden.
Schritt 3b: Härtefallbehandlung (KF)
Studierende, die nicht genügend Module erhalten haben, können sich parallel zur Bestätigungsphase in ihrem Kernfach als Härtefall registrieren lassen. Voraussetzung ist, dass die möglichen Modulwünsche voll ausgeschöpft wurden, um bei der Härtefallbehandlung berücksichtigt zu werden. Dies ist i.d.R. von der Studentin/dem Studenten darzulegen.
Schritt 4: Restplatzvergabe
Die Restplatzvergabe ist der letzte Bestandteil der Einschreibung. Bei dieser werden die nicht bestätigten und somit wieder frei gewordenen Modulplätze vergeben.
Für die Restplatzvergabe bei KMW Modulen ist unbedingt die schriftliche Immatrikulationsbescheinigung mitzubringen, da sich die Studierenden nacheinander direkt für die restlichen Module und Modulprüfungen anmelden und dafür das jeweilige Kernfach einwandfrei festgestellt werden muss.
Die Restplatzvergabe wird jeweils vom modulanbietenden Institut/ Fach organisiert und durchgeführt. Die Modulrestplatzbörse (erreichbar über das TOOL) bietet einen Überblick über freie Plätze sowie die verschiedenen Möglichkeiten und Termine diese zu belegen.
Schritt 5: Clearingverfahren
Sollten Studierende nach der Einschreibung noch immer nicht genug Module erhalten haben, besteht die Möglichkeit sich am Clearingverfahren zu beteiligen. Dabei werden universitätsweit sowohl freie Plätze als auch Studierende mit zu wenig Modulangebot zusammengeführt.



