Bachelorarbeiten

Grundlage

Die Bachelorarbeit ist in § 19 der Prüfungsordnung geregelt. Sie wird i.d.R. studienbegleitend im fünften und sechsten Semester angefertigt. Die Anmeldung findet in dem Fall im fünften Semester statt, vorausgesetzt, die erforderlichen 120 Leistungspunkte (LP) sind erbracht und können nachgewiesen werden. Die LP aus dem Semester in welchem die Arbeit beantragt wird, können nicht mit berücksichtigt werden.

Betreuung für das Wintersemester 2016/17 und Sommersemester 2017

Freie Betreuungskapazität im aktuellen Studienjahr (Stand: 06.09.2016)

Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft

Prof. Dr. Patrick Donges (freie Themenwahl nach Absprache)

6

Jun-Prof. Dr. Patrick Merziger (freie Themenwahl nach Absprache)

3

Empirische Kommunikations- und Medienforschung

Prof. Dr. Hans-Jörg Stiehler und Kollegen

10

Allgemeine und Spezielle Journalistik

Prof. Dr. Marcel Machill

10

Jun-Prof. Dr. Markus Beiler, Dipl.-Medienwiss.

7

Medienwissenschaft und Medienkultur

Prof. Dr. Rüdiger Steinmetz

0

Jun-Prof. Dr. Sven Stollfuss

0

Medienkompetenz- und Aneignungsforschung

Prof. Dr. Sonja Ganguin

0

Buchwissenschaft

Prof. Dr. Siegfried Lokatis

5

Communication Management

Prof. Dr. Ansgar Zerfaß

1

Prof. Dr. Christian Hoffmann

5

Jun-Prof. Dr. Cornelia Wolf

1

Fristen

Arbeitszeitraum: Wintersemester 16/17 bis Sommersemester 2017

Arbeitszeitraum: Sommersemester 2017 bis Wintersemester 17/18

Antrag auf ein Thema

bis 27.10.2016

Bekanntgabe der Antragsergebnisse

bis 03.11.2016

Bei Absage der Betreuung, eigenständige Kontaktierung der BetreuerInnen

bis 25.11.2016

Die Themen für diesen Bearbeitungszeitraum werden gemeinsam mit denen des Wintersemesters 2016/17 im Oktober/November vergeben.

Öffentliche Themenvergabe

01.12.2016

 

Anmeldung der Bachelorarbeit im Prüfungsamt

06.12. und
08.12.2016

16.05. und
18.05.2017

Abholung beim Prüfungsamt (Fristbeginn)

bis 05.01.2017

bis 01.06.2017

Spätester Abgabetermin im Prüfungsamt (18 Wochen ab Abholung)

11.05.2017

05.10.2017

Die Verlängerung der Bearbeitungszeit kann einmalig auf Antrag bei Frau Malter um 5 Wochen verlängert werden. Zum genauen Verfahren siehe unten "Bearbeitungsfristen/Fristverlängerung", Punkt b.

Erläuterungen zum Antragsverfahren für die Bachelorarbeit

Themenwahl

Bevor Sie die Bachelorarbeit beim Prüfungsamt anmelden, benötigen Sie ein Thema und eine/n HochschullehrerIn für die Betreuung der Arbeit. Die Betreuung muss durch eine/n HochschullehrerIn des Institutes für KMW erfolgen, die Zweitkorrektur kann durch eine/n HochschullehrerIn eines anderen Faches oder einer anderen Hochschule erfolgen.

Die Themenlisten wurden im September 2016 online veröffentlicht (s. o.). Absprachen mit den HochschullehrerInnen für gesonderte Themen bleiben davon unberührt. Die doppelte Vergabe von Themen ist ausgeschlossen. 

Für die Vergabe der Themen müssen Sie bis zum veröffentlichten Fristende (27.10.2016) einen Antrag zur Themenvergabe stellen. Sie können bis zu drei Themenwünsche (inkl. kurzer Begründung der Themenwahl) in einem Bereich angeben. Sie dürfen sich nur in einem Bereich bewerben. Mehrfachbewerbungen führen zur Nichtbeachtung der eingereichten Anträge.

Sollte keine Betreuung für Sie übernommen worden sein, können Sie in einem zweiten Schritt eigenständig auf die BetreuerInnen zugehen und Themen mit ihnen absprechen bzw. die Übernahme der Betreuung für eines der veröffentlichten Themen beantragen. Sollten Sie dabei erfolglos sein, steht Ihnen die öffentliche Themenvergabe des Prüfungsausschusses zur Verfügung. Die Auschlussfrist für die Themenabsprache und -vergabe bei den BetreuerInnen ist festgelegt auf den 01.12.2016.

Bitte beachten Sie, dass die Bewerbungsfristen im Wintersemester 2016/17 unabhängig davon sind, ob Sie die Bachelorarbeit im Wintersemester 2016/17 oder im Sommersemester 2017 anfertigen möchten. Sollten Sie Ihre Bachelorarbeit im Sommersemester 2017 anfertigen wollen, müssen Sie sich bereits im Oktober 2016 für das Thema bewerben.

Themenlisten (siehe oben)

Antrag zur Themenvergabe

Download: Antrag auf Bachelorarbeit (Blatt 1: Betreuung)
(Drucken Sie sich das Formular bitte aus und reichen Sie es eigenhändig unterschrieben ein.)

Sollten Sie in der ersten Runde kein Thema zur Betreuung erhalten haben, können Sie innerhalb einer weiteren Frist erneut einen Antrag mit bis zu drei Themenwünschen stellen, diesmal in einem anderen Bereich. Achten Sie dabei auf schon vergebene Themen bzw. auf die reduzierten Betreuungskapazitäten.

Falls Sie abermals kein Thema erhalten haben, steht Ihnen ein öffentlicher Termin des Prüfungsausschusses zur Verfügung, bei welchem die noch freien Themen, unter Berücksichtigung der Betreuungskapazitäten, verteilt werden.

Anmeldung der Bachelorarbeit

Nachdem Sie ein Thema und eine/n BetreuerIn gefunden haben, müssen Sie die Bachelorarbeit beim Prüfungsamt anmelden. In jedem Semester ist dies nur bis zu einem festgesetzten Zeitpunkt möglich (siehe Fristen) und setzt die erforderlichen 120 Leistungspunkte voraus.
Zur Anmeldung müssen Sie mitbringen:

  • Einen aktuellen Ausdruck Ihrer Leistungsübersicht aus dem Notenspiegel von HIS-LSF oder das Studienbuch (Doppelblatt), um die 120 Leistungspunkte nachzuvollziehen,
  • Ggf. die Bestätigung über das absolvierte Praktikum (Achten Sie auf die Einhaltung des Verfahrens zum Praktikum im Bachelor.),
  • das Blatt 1, welches Ihnen die Übernahme der Betreuung inkl. Thema und ZweitgutachterIn, bestätigt und 
  • die Anmeldung zur Bachelorarbeit (siehe unten).

Download: Anmeldung der Bachelorarbeit (Blatt 2: Anmeldung)

Hinweise zur Anfertigung der Bachelorarbeit

Die Bearbeitungszeit beträgt 18 Wochen und beginnt i. d. R. gegen Ende der Vorlesungszeit. Sie kann einmalig auf Antrag bei dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses um bis zu 5 Wochen verlängert werden (zum Verfahren siehe nächstes Kapitel, Punkt b). Der Umfang beträgt 30 bis 40 Seiten zzgl. Anlagen. Gruppenarbeiten mit bis max. 3 Studierenden sind möglich. Der geforderte Seitenumfang erhöht sich entsprechend.

Die Bereiche bieten i. d. R. zur Orientierung und/oder Begleitung der Bachelorarbeit Kolloquien an. Achten Sie auf entsprechende Informationen.

Zur Orientierung finden Sie hier ein Mustergutachten zur Bachelorarbeit.

Die Bachelorarbeit muss in dreifacher äquivalenter Ausfertigung im Prüfungsamt abgegeben werden. Bitte legen Sie der Arbeit eine digitale Kopie (PDF auf CD) bei.

Bearbeitungsfristen/Fristverlängerung

Die Abschlussarbeit ist der Nachweis einer Leistung, bei der die Qualität der Arbeit im Verhältnis zur Zeit beurteilt wird. Der Bearbeitungszeitraum ist in der Prüfungsordnung festgelegt. Bei der Ausgabe des Themas im Prüfungsamt wird der individuelle Abgabetermin mitgeteilt. Dieser Termin ist verbindlich; falls die Arbeit nicht rechtzeitig im Prüfungsamt (Frau Malter) abgegeben wird, gilt sie als erstmals nicht bestanden.

Verlängerungen sind in drei Fällen möglich:

a) Krankheit

Bei Erkrankung während der Bearbeitungszeit wird die Bearbeitung um die Dauer der Erkrankung ausgesetzt und der Abgabetermin um die entsprechende Zeit nach hinten verlegt. Erkrankungen müssen mit einem ärztlichen Attest nachgewiesen werden. Das Attest ist nur im Prüfugnsamt bei Frau Malter einzureichen. Wenn der Zeitraum der Erkrankung(en) insgesamt drei Monate überschreitet, wird ein amtsärztliches Attest verlangt. Die Studierenden sollten - wenn ihnen vom Prüfungsamt ein neuer Abgabetermin mitgeteilt wurde - Erst- und Zweitgutachter über das neue Datum informieren, damit diese sich darauf einstellen können.

b) Verlängerung auf 23 Wochen

Eine einmalige Verlängerung der Bearbeitungszeit um 5 Wochen von 18 auf 23 Wochen ist nach §19 Nr. 3 PO durch einen einfachen Antrag ohne Begründung möglich. Der Antrag ist per E-Mail an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen und gleichzeitig in Kopie an das Prüfungsamt (Frau Malter) und den jeweiligen Betreuer/die jeweilige Betreuerin zu senden. Die Bearbeitung dieses Antrags erfolgt ausschließlich im Prüfungsamt bei Frau Gräbenstein; Prüfer und Prüfungsausschussvorsitzender werden nur in Kenntnis gesetzt. Der Antrag muss spätestens 14 Tage vor Abgabefrist eintreffen; die Genehmigung der Verlängerung wird dann vom Prüfungsamt (Frau Gräbenstein) formlos bestätigt.

c) Verlängerung über 23 Wochen

In besonderen und begründeten Ausnahmefällen kann der Prüfungsausschuss die Bearbeitungsfrist über 23 Wochen hinaus verlängern. Gründe können prinzipiell nur solche sein, die die Fertigstellung der Arbeit im vorgegebenen Zeitraum verhindern und auf die der Bearbeiter/die Bearbeiterin keinen Einfluss hat. Beispiele sind Probleme bei empirischen Studien durch Absagen von Interviewpartnerinnen/ Interviewpartnern oder Praxispartnerinnen/Praxispartnern, die bereits zugesagt hatten usw. Keine Gründe sind allgemeiner Zeitverzug, parallele Berufstätigkeit, Verfügbarkeit von Literatur, inhaltliche Änderungen der Konzeption etc. - es ist Teil der Leistung, eine tragfähige Konzeption und Zeitplanung unter Berücksichtigung der persönlichen Umstände zu entwickeln und allfällige Vorkehrungen für das Gelingen des Projekts (tägliche Datensicherung, rechtzeitige Literaturbeschaffung etc.) zu treffen.
Anträge auf Verlängerung der Bearbeitungsfrist sind schriftlich unter Nennung der beantragten Fristverlängerung in Tagen an den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu stellen. Auf dem Antrag ist die Zustimmung des Erstgutachters/der Erstgutachterin (Unterschrift, Stempel) notwendig. Anträge müssen mindestens 4 Wochen vor dem bislang gültigen Abgabetermin eingehen, damit sie geprüft und ggf. im Prüfungsausschuss entschieden werden können.