Forschungsprojekte
Zeitungskorrespondenzen im deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik
Abteilung: Historische und Systematische Kommunikationswissenschaft
Projektleiter: Prof. Dr. Arnulf Kutsch
Das Projekt verfolgt das Ziel, eine sekundärstatistische Auswertung und Beschreibung des deutschen Korrespondenzwesens im Deutschen Kaiserreich und in der Weimarer Republik vorzunehmen. Sie wird auf der Grundlage des jährlich herausgegebenen Presse-Handbuchs "Sperlings Zeitschriften- und Zeitungsadressbuch" nach verschiedenen pressestatistischen Kriterien für den Zeitraum von 1889 bis 1932 durchgeführt.
Der pressehistorische Kenntnisstand über das deutsche Korrespondenzwesen ist trotz der hohen Bedeutung der Korrespondenzen für die Zeitung sehr bescheiden. Dieser Mangel ist wohl entscheidend darauf zurückzuführen, dass keine nennenswerten Überlieferungen existieren und folglich auch keine inhaltsanalytischen Untersuchungen vorgenommen werden können.
Der zu erwartende Erkenntnisfortschritt des Vorhabens liegt in einer bislang nicht vorhandenen Darstellung des zahlenmäßigen Umfangs der Korrespondenzen, ihrer Herausgeber/Verlage und Erscheinungsorte sowie ihrer inhaltlichen und typologischen Merkmale.
Mitarbeiter des Projekts: Prof. Dr. Arnulf Kutsch, Friederike Sterling, M.A.



